Die Grußworte zum Schützenfest 2019

Grußwort unseres Präses

Liebe Schützen,

liebe Mitfeiernde und Gäste,

 

die Bindung der St. Hubertus Schützenbruderschaft an die Gemeinde Herz-Jesu geht auf eine lange Tradition zurück und findet ihren Ausdruck in der Beteiligung an den verschiedenen Ereignissen des Kirchenjahres in der Gemeinde. Wir haben viele Bräuche, Feste und Werte, die eine Dorfgemeinschaft von alters her prägen. Doch das Leben in der Freizeit oder in der Arbeit findet längst schon auch anderswo statt. Begeg- nung und das Wissen umeinander werden in unserem Dorf eher weniger. Vieles, was in der Vergangenheit von Traditionen und Werten prägend war, ist heute mit den Lebenserfahrungen vieler Menschen nicht mehr gefüllt.

Auch wenn einige die „kirchliche Ortsfahne“ immer noch hochhalten, gilt dies auch für die Verbindung von Glauben und Leben. In einer Zeit, in zwar um Werte gerungen wird, ein Konsens darüber jedoch immer schwerer zu erlangen ist, hat die Schützenbruderschaft eine besondere Aufgabe der Integration und des Ausgleichs. Das Motto der Bruderschaft „Glaube-Sitte- Heimat“ führt nicht in die Isolation, sondern in die Weite und Offenheit für Gott und die Menschen in Gemeinschaft mit der Kirche. Ein Schützenfest ist eine Begegnung „von Mensch zu Mensch“. Wer im christlichen Glauben feiert, wozu auch die Gottesdienste gehören, geht davon aus, dass der Mitmensch mit dem er feiert und fröhlich ist, der ihm mit seiner Freude und seinen Sorgen in die Augen schaut und die Hand gibt, den gleichen Respekt verdient wie er selbst. Miteinander feiern und Freude teilen, bei der aktiven Teilnahme am Fest oder als Zuschauer, kann gemeinschaftlichesDenken verstärken. Ich freue mich aufs Mitfeiern und wünsche allen Beteilig- ten ein gutes Gelingen und Gottes Segen.

 

Pfarrer Hermann-Josef Schagen

- Präses der St. Hubertus-Schützenbruderschaft -

Grußwort des Präsidenten

Liebe Schützenbrüder, liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger, verehrte Gäster,

 

Eigentlich war ich mir noch am Tag des Vogelschusses sehr sicher, dass wir den Schießstand nicht ohne eine neue Majestät verlassen würden, wo wir doch von Seiten des Vorstands und mit Zustimmung der Generalversammlung Erleichterungen und Entlastung für das Amt der zukünftigen Könige beschlossen hatten. Doch kam, wie man weiß, alles anders.

Nachdem tatsächlich letztendlich niemand bereit war, den Vogel von der Stange zu holen, reifte in den Tagen danach in mir der Gedanke, ob ich als amtierender Präsident das Thema Königswürde nicht doch zur Chefsache erklären sollte. Meine liebe Frau Gina musste ich gar nicht erst fragen. Sie ist seit vielen Jahren voll infiziert vom Schüt- zenwesen. Dazu kam, dass ich auf gar keinen Fall meinem designierten Nachfolger im Präsidentenamt zumuten wollte, gleich in seinem ersten Jahr ohne Schützenkönig dazustehen. Schließlich dürfen bei einem Schützenfest ein Königsempfang und die Königstänze nicht fehlen.

Getragen von jeder Menge Zuspruch, nicht zuletzt von Mitbürgern, Freunden und Schützenbrüdern, vor allem aber auch durch einen ganz geheimen Plan zweier positiv verrückter Schützenfrauen, musste ich noch nicht einmal lange auf Ministersuche gehen. So stand schon bald fest, dass mit meinem Vorstandskollegen und Jugendfreund Dietmar Rippegather und seiner Andrea sowie mit meinem sehr geschätzten Vorstands- kollegen Volker Rippegather und seiner Sabine das Königshaus auf starken Säulen steht.

Mit meinem Königszug „Einigkeit Raderbroich“ und den beiden Ministerzügen „Jäger- zug Wildschütz“ und „Jägerzug Schöle Bösch“ stehen uns erfahrene Schützenzüge zur Seite, so dass wir uns um einen reibungslosen Ablauf keine Sorgen machen müs- sen. Letztendlich ein guter Plan.

Es ist mir eine Freude und große Ehre, unsere Bruderschaft im Schützenjahr 2019 anführen zu dürfen. Ich liebe unsere Tradition. Ich liebe das Schützenwesen und so ist es im Prinzip nur folgerichtig, dass ich auch einmal Schützenkönig sein muss. Und ganz zufällig bemerkt sei noch die schöne Tatsache, dass ich dieses Jahr insgesamt genau seit 30 Jahren im Vorstand der Bruderschaft tätig sein durfte bzw. darf. Und etwas möchte ich an dieser Stelle unbedingt nochmal loswerden:

Ich bin stolz auf unsere Bruderschaft.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes, harmonisches und sorgenfreies Schützenfest. Lasst uns also zusammen feiern, den Alltag vergessen und gemeinsam ein paar schöne unbeschwerte Tage verbringen!

 

Karl-Heinz Hox

- Schützenkönig der St. Hubertus-Schützenbruderschaft -

Grußwort des Präsidenten

Liebe Schützenbrüder, liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger, verehrte Gäster,

 

große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Zunächst zaghaft und dann mit großer Deutlichkeit dürften die Vorboten unseres Volks- und Heimatfestes in den nächsten Tagen und Wochen in unserem Ort erkennbar sein. Der Residenzbau unseres Königshauses und das schmücken vieler Straßenzüge mit Fähnchen setzen dabei deutlich sichtbare Akzente, wo Schützen und Bürger unseres Ortes zusammen- kommen, um sich gemeinsam auf das Fest einzustimmen.

„Gemeinschaft – Gemeinsamkeit – Gemeinsam“ bezeichnen eine soziale Gruppe, deren Mitglieder durch ein starkes „Wir“-Gefühl eng miteinander verbunden sind und das oftmals über Generationen. Das Volks- und Heimatfest in Herrenshoff ist ein Fest aller Generationen und der Ortsgemeinschaft. Alt und Jung feiern gemeinsam und pflegen die Tradition, die Gemeinschaft unserer Bruderschaft. Gemeinschaft heißt aber nicht nur, zusammen zu feiern, sondern auch im Alltag füreinander da zu sein. Die Schützen halten nicht nur untereinander zusammen, sie tun auch etwas für die Gemeinschaft in Herrenshoff. Die gemeinschaftsbildende Grundstimmung der Festta- ge bleibt auch im Anschluss bestehen und prägt das Miteinander. Nutzen Sie die Gelegenheit zu guten Gesprächen und, gemeinsam mit Freunden und Bekannten ein paar schöne Stunden zu verbringen. Im fröhlichen Miteinander und in freundschaftli- chen Begegnungen werden alte Verbindungen gefestigt sowie neue Gemeinschaften und Freundschaften geschlossen.

Einer besonderen Gemeinschaft, nämlich unserem diesjährigen Königshaus, möchte ich Danke sagen. Denn Ihnen ist es zu verdanken, dass wir gemeinsam ein Schützenfest voller Höhepunkte feiern dürfen, denn mit ihnen und zu ihren Ehren können Höhepunkte wie der große Zapfenstreich, die Königsparaden und die Königstänze stattfinden und so den Festreigen abrunden. Um ihnen die Ehre zu erweisen, hoffe ich auf eine rege Beteiligung der Schützen bei den Umzügen, Paraden, Ehrentänzen und am Dienstag bei unserem Königsvogelschuss. Hier insbesondere hoffe ich, dass es in diesem Jahr einige Bewerber unter den Schützen geben wird, um die Königswürde zu erlangen.

All denjenigen, die aus gesundheitlichen, beruflichen oder privaten Gründen nicht an unserem Schützenfest teilnehmen können, wünsche ich alles Gute und hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder gemeinsam feiern können.

In diesem Sinne wünschen meine Vorstandskollegen und ich uns allen ein gemeinschaft- liches, schönes, harmonisches und begeisterndes Volks- und Heimatfest 2019. Wir laden auch alle Neubürgerinnen und -bürger mit ein, welche in Herrenshoff, Herzbroich und Raderbroich ihre neue Heimat gefunden haben, schließlich feiern wir nicht nur Schützen- sondern auch Heimatfest. Lasst uns zusammen feiern, den Alltag vergessen und ge- meinsam ein paar schöne unbeschwerte Tage verbringen – wir freuen uns auf Sie!

 

Dennis Neuss

- Präsident der St. Hubertus-Schützenbruderschaft -

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